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Volt und Ah erklärt: Akku-Power wirklich verstehen

Du stehst im Baumarkt oder scrollst durch Angebote: 18 V, 20 V Max, 4,0 Ah, 8,0 Ah, dazu Begriffe wie „Power“, „High Output“ oder „Twin“. Klingt nach viel Akku – sagt aber noch nicht, ob die Kettensäge wirklich durchzieht oder ob der Laubbläser nach 8 Minuten schlappmacht. Genau hier passieren die typischen Fehlkäufe: Man kauft „mehr Volt“, bekommt aber nicht automatisch mehr Leistung. Oder man kauft „mehr Ah“ und wundert sich, dass das Gerät trotzdem abwürgt.

Dieser Guide Volt Und Ah Erklärt die Zahlen so, dass du sie in der Werkstatt und im Garten sofort anwenden kannst – mit klaren Einsatzbeispielen und den Grenzen, wo Datenblätter wenig helfen.

Volt: Was die Spannung wirklich aussagt

Volt (V) ist erst mal die elektrische Spannung – vereinfacht gesagt der „Druck“, mit dem der Akku Strom durchs System schiebt. In der Praxis ist Volt eine wichtige Orientierung für die Gerätekategorie, aber es ist kein Leistungsversprechen auf Knopfdruck.

Warum? Weil Leistung nicht nur von der Spannung abhängt, sondern davon, wie viel Strom tatsächlich fließt und wie gut Motor, Elektronik und Akku das liefern können. Zwei Geräte mit 18 V können sich anfühlen wie „Spielzeug“ vs „Profi“, obwohl die Voltzahl identisch ist.

Trotzdem: Volt ist ein guter erster Filter.

12 V, 18 V, 36 V: Welche Klasse für welchen Job?

Im Heimwerkerbereich sind grob drei Spannungswelten relevant.

12 V (manchmal 10,8 V) ist klasse für leichte Schraub- und Montagearbeiten: Möbel, Trockenbau, kleine Bohrungen, Scharniere. Sobald du regelmäßig dicke Schrauben in Holz jagst oder mit Forstnerbohrern arbeitest, kommst du schnell an Grenzen – nicht wegen „zu wenig Volt“, sondern weil die Gesamtleistung und die Reserven begrenzt sind.

18 V ist die Allround-Klasse. Akkuschrauber, Schlagbohrschrauber, Stichsägen, Winkelschleifer, Multitools, kleinere bis mittlere Heckenscheren und viele Gartengeräte laufen hier. Für die meisten Heimwerker ist 18 V der beste Kompromiss aus Auswahl, Preis und Leistung.

36 V (oft als 2 x 18 V oder „Twin“) ist da, wo es ernst wird: große Rasenmäher, kräftige Laubbläser, Kettensägen, leistungsstarke Winkelschleifer oder große Heckenscheren für dichte Hecken. Hier geht es weniger um „höhere Zahl“ und mehr um Dauerleistung unter Last.

Warum „20 V Max“ oft nur Marketing ist

Viele Systeme werben mit 20 V, andere mit 18 V – und beide können technisch in derselben Liga spielen. Der Grund ist die Messweise: Manche Hersteller nennen die maximale Leerlaufspannung des Akkus direkt nach dem Laden (20 V), andere die Nennspannung unter Last (18 V). Für dich bedeutet das: 18 V und 20 V Max sind meist vergleichbar, solange es um die gleiche Zellchemie und die gleiche Zellenanzahl geht.

Entscheidend ist nicht, welche Zahl größer aussieht, sondern welches System du kaufst und wie gut Akku und Werkzeug zusammenpassen.

Amperestunden (Ah): Laufzeit, nicht „Power“

Ah ist die Kapazität des Akkus. Praktisch sagt dir Ah, wie lange ein Akku eine bestimmte Strommenge liefern kann. Mehr Ah heißt: mehr „Tankinhalt“. Aber nicht automatisch mehr Leistung am Werkzeug.

Wenn du bei einem 18-V-System von 2,0 Ah auf 5,0 Ah gehst, bekommst du in der Regel deutlich mehr Laufzeit – oft nahe am Faktor 2,5. In der Realität liegt es manchmal darunter, weil große Akkus schwerer sind, anders gekühlt werden müssen oder das Gerät unter Dauerlast ineffizienter läuft. Trotzdem: Ah ist deine Stellschraube für Arbeitszeit.

Der Denkfehler ist: „Mehr Ah = mehr Kraft.“ Das stimmt nur indirekt – wenn der größere Akku auch mehr Strom liefern kann, ohne einzubrechen. Das ist nicht nur eine Kapazitätsfrage, sondern auch eine Frage von Zellqualität, Innenwiderstand und der Akku-Elektronik.

Wattstunden (Wh): Die Zahl, die vieles klarer macht

Wenn du zwei Akkus vergleichen willst, ist Wh oft die ehrlichere Kennzahl. Wattstunden sind Energieinhalt: Spannung mal Kapazität.

Ein Beispiel, das du dir merken kannst:

Ein 18-V-5,0-Ah-Akku hat grob 90 Wh (18 x 5). Ein 36-V-2,5-Ah-Setup hat ebenfalls grob 90 Wh (36 x 2,5). Beide speichern ähnlich viel Energie, nur bei unterschiedlicher Spannung.

Für dich heißt das: Wenn zwei Akkus ähnliche Wh haben, ist die mögliche Laufzeit bei vergleichbarer Leistungsaufnahme ähnlich – unabhängig davon, ob du „mehr Volt“ oder „mehr Ah“ siehst.

Leistung entsteht aus dem Zusammenspiel: Volt, Strom und Elektronik

Wenn du wissen willst, warum ein Gerät wirklich durchzieht, musst du neben Volt und Ah auch an drei Faktoren denken.

Erstens: Wie viel Strom kann der Akku liefern, ohne Spannungseinbruch? Hochstromzellen und gute Kontaktflächen machen hier den Unterschied. Das ist der Grund, warum ein „Pro“-Akku mit 5,0 Ah in der Praxis mehr Druck haben kann als ein günstiger 5,0-Ah-Akku.

Zweitens: Wie gut ist das Thermomanagement? Unter Last wird es warm – in Akku, Motor und Elektronik. Wenn das System früh drosselt, hilft dir die beste Zahl auf dem Etikett nichts.

Drittens: Wie effizient ist der Motor? Brushless (bürstenlos) ist nicht automatisch besser, aber in vielen Anwendungen merkst du Vorteile: mehr Laufzeit, weniger Wärme, mehr Dauerleistung. Bei Geräten, die lange unter Last laufen (Laubbläser, Rasenmäher, Kettensäge), ist Brushless oft ein echter Praxisgewinn.

Typische Szenarien: Welche Zahlen passen zu welchem Einsatz?

Jetzt wird es handfest. Volt und Ah sind nur dann hilfreich, wenn du sie an Aufgaben knüpfst.

Akkuschrauber: 18 V ist Standard, Ah bestimmt deinen Rhythmus

Für Schrauben in Konstruktionsholz zählt Drehmoment und vor allem: der Akku darf nicht einknicken, wenn du lange Schrauben oder viele Wiederholungen hast. Mit 18 V bist du in der Regel richtig. 2,0 Ah reicht für Montage und sporadische Arbeiten. Wenn du Terrassendielen verschraubst oder viel in Serien arbeitest, sind 4,0 bis 5,0 Ah angenehmer, weil du weniger Akkuwechsel hast und das Gerät unter Last stabiler wirkt.

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Ein großer Akku macht den Schrauber kopflastiger. Über Kopf oder im Schrank kann ein 2,0-Ah-Akku ergonomisch besser sein, auch wenn du öfter wechselst.

Stichsäge und Handkreissäge: Nicht nur Volt, sondern Akku-„Biss“

Bei Sägen merkst du schnell, ob Akku und Elektronik liefern. Eine 18-V-Stichsäge kann MDF und Bauholz sauber schneiden, wenn das Blatt passt und die Maschine nicht dauernd drosselt. Bei dicken Hartholzleisten oder langen Schnitten ist ein 4,0- oder 5,0-Ah-Akku häufig die bessere Wahl, weil er die Lastspitzen besser abfedert.

Bei Handkreissägen wird es deutlicher: Für lange Längsschnitte in 40-mm-Platten ist 18 V oft machbar, aber nicht immer entspannt. Hier punkten 36-V-Systeme oder 2 x 18 V vor allem in der Dauerleistung. Wenn du nur gelegentlich sägst, ist 18 V völlig ok. Wenn du regelmäßig zuschneidest, sparst du mit mehr Systemleistung Zeit und Nerven.

Winkelschleifer: Hohe Leistung frisst Energie

Trennen und Schleifen ist ein Energiefresser. Du merkst es sofort: Ein kleiner 2,0-Ah-Akku kann beim Trennen von Stahl schnell heiß werden und früh leer sein. Für Winkelschleifer sind 4,0 bis 8,0 Ah in 18-V-Systemen üblich, je nach Arbeit. Die höhere Kapazität bringt hier nicht nur Laufzeit, sondern oft auch bessere Stromlieferfähigkeit – vorausgesetzt, der Akku ist dafür gebaut.

Wenn du viel trennst, ist außerdem ein zweiter Akku Pflicht, weil Laden und Arbeiten sonst nicht zusammenpassen.

Akku-Heckenschere: Schnittstärke und Heckenart entscheiden

Bei Heckenscheren sind Volt und Ah nur die halbe Wahrheit. Wichtiger sind Messerlänge, Zahnabstand und die Frage, ob du dünne Triebe oder dichte, verholzte Hecken schneidest.

Für eine gepflegte Ligusterhecke reicht oft 18 V mit 2,0 bis 4,0 Ah, wenn du nicht stundenlang am Stück schneidest. Bei Thuja oder älteren Hecken wird es zäher: Das Schnittgut ist harziger, dichter, und die Maschine läuft länger unter Last. Dann ist ein größerer Akku spürbar angenehmer – nicht weil er „mehr Volt“ hat, sondern weil du weniger Drosselung und weniger Akkuwechsel hast.

Wenn du konkret Thuja im Blick hast, hilft dir auch der Praxisrahmen aus unserem Artikel Beste Akku-Heckenschere für Thuja finden – da geht es genau um Messer, Zahnabstand und die typische „Thuja-Realität“.

Akku-Laubbläser: Luftleistung schlägt Zahlen auf dem Akku

Laubbläser werden gern über Volt verkauft, aber entscheidend ist die Luftleistung: Luftgeschwindigkeit und Luftvolumen. Ein 18-V-Bläser kann für Terrasse, Einfahrt und trockene Blätter reichen. Sobald es feucht wird oder du große Flächen hast, willst du entweder ein sehr starkes 18-V-Gerät mit passendem Akku oder gleich 36 V.

Ah entscheidet hier massiv über die Nutzbarkeit, weil du oft in Dauerbetrieb arbeitest. Ein großer Akku bringt dich nicht nur länger durch, sondern hält die Leistung länger stabil, bevor das System herunterregelt.

Wenn du ein großes Grundstück hast und wissen willst, welche Kennzahlen wirklich zählen, passt Akku-Laubbläser für große Gärten: So wählst du als Vertiefung, weil dort die Leistungswerte in Flächen und Laubtypen übersetzt werden.

Rasenmäher und Kettensäge: Hier trennt sich 18 V von 36 V

Rasenmäher sind Dauerlast pur. Ein kleiner Mäher kann mit 18 V funktionieren, aber du merkst schnell die Grenzen, sobald das Gras höher, feuchter oder dichter ist. Viele praktikable Akkumäher arbeiten deshalb mit 36 V oder höher – nicht, weil 18 V „zu wenig“ ist, sondern weil du die benötigte Leistung mit weniger Stromfluss bei höherer Spannung effizienter bereitstellen kannst. Das entlastet Akku und Kontakte und reduziert Wärme.

Bei Kettensägen gilt Ähnliches: Für kurze Schnitte und dünneres Holz geht 18 V. Wenn du Brennholz machst, dickere Stämme ablängst oder öfter sägst, ist 36 V häufig die entspanntere Wahl.

Wie du Volt und Ah in echte Kaufentscheidungen übersetzt

Die entscheidende Frage ist nicht: „Welche Zahl ist höher?“, sondern: „Welche Arbeit soll das Gerät ohne Stress schaffen?“ Wenn du das sauber beantwortest, ergibt sich die Akkuwahl fast von selbst.

1) Erst die Aufgabe, dann die Plattform

Wenn du nur einen Akkuschrauber brauchst, kannst du jedes solide 18-V-System nehmen und später ergänzen. Wenn du aber schon weißt, dass Laubbläser, Heckenschere, vielleicht sogar Rasenmäher dazukommen, lohnt es sich, in eine Plattform zu investieren, die diese Geräte in brauchbarer Qualität bietet.

Hier wird auch der Preis-Leistungs-Vergleich spannend: Budget-Systeme sind für viele Anwendungen absolut ausreichend, bei Dauerlast-Geräten zeigt sich aber häufiger, ob Akkus thermisch stabil sind und ob die Elektronik sauber regelt.

Wenn du dir unsicher bist, wie groß der Abstand in der Praxis wirklich ist, hilft der Vergleich [Parkside vs Makita: Was passt zu deinem Einsatz?](/parkside-vs-makita) als Orientierung zwischen „reicht völlig“ und „kostet mehr, spart Nerven“.

2) Dann die Akkugröße passend zum Gerät

Ein guter Praxisansatz für 18 V:

2,0 Ah ist der „leicht und handlich“-Akku für Schrauben, kleine Schnitte, Montage. 4,0 bis 5,0 Ah ist oft der Sweet Spot für Sägen, Schleifer, Gartengeräte mittlerer Leistung. 6,0 bis 8,0 Ah sind für echte Laufzeitjobs oder Leistungsfresser – mit dem Haken, dass Gewicht und Preis steigen.

Bei 36 V (oder 2 x 18 V) verschiebt es sich: Selbst moderate Ah-Werte liefern schon viel Energie, weil die Spannung höher ist. Dafür brauchst du häufig zwei Akkus gleichzeitig, und das ist ein Kostenfaktor, den man beim Kauf gern „vergisst“.

3) Auf Lastspitzen achten: Nicht jede Ah-Zahl ist gleich

Zwei 5,0-Ah-Akkus können sich komplett unterschiedlich anfühlen. Der eine hält die Drehzahl, der andere bricht ein. Das liegt an Zellen und Innenwiderstand – Daten, die du als Käufer selten direkt bekommst.

Was du aber beobachten kannst: Viele Hersteller kennzeichnen ihre leistungsfähigeren Akkus als „High Output“, „ProCore“, „XR“, „High Performance“ oder ähnlich. Das ist nicht automatisch besser, aber es ist ein Hinweis, dass der Akku auf hohe Ströme ausgelegt ist. Gerade bei Winkelschleifern, Sägen und kräftigen Gartengeräten ist das oft sinnvoller als nur „mehr Ah“.

4) Ladezeit und Akkuzahl realistisch planen

Laufzeit ist nur die halbe Miete. Wenn du 20 Minuten sägst und dann 60 Minuten lädst, brauchst du entweder einen Schnelllader oder einen zweiten Akku.

Für Werkstattarbeiten reicht oft: ein kleiner Akku für Handlichkeit plus ein größerer für längere Jobs. Im Garten, wo du eher am Stück arbeitest, sind zwei große Akkus oft entspannter – sonst bist du ständig am Wechseln oder Warten.

Praxisrechnen ohne Taschenrechner: So schätzt du Laufzeit grob ab

Du musst nicht jedes Mal in Wattstunden rechnen, aber eine grobe Vorstellung hilft.

Stell dir vor, ein Gerät zieht im Mittel 300 Watt (das ist bei vielen Gartengeräten nicht unrealistisch, kurzzeitig auch deutlich mehr). Ein 18-V-5,0-Ah-Akku hat rund 90 Wh. 90 Wh geteilt durch 300 W ergibt 0,3 Stunden, also etwa 18 Minuten.

In der Realität schwankt die Leistungsaufnahme, und kein Akku wird bis zur letzten Wattstunde genutzt. Aber die Größenordnung passt erstaunlich oft. So merkst du schnell: Ein Bläser oder Schleifer kann Akkus in Minuten leerziehen, während ein Schrauber mit dem gleichen Akku gefühlt ewig läuft.

Häufige Missverständnisse, die dich Geld kosten

Ein paar Stolperfallen sieht man immer wieder – und die sind leicht zu vermeiden.

„Mehr Volt heißt immer mehr Leistung“

Mehr Volt kann mehr Leistung ermöglichen, ja. Aber nur, wenn Motor, Elektronik und Akku das auch umsetzen. Ein gutes 18-V-System kann in manchen Anwendungen ein schwaches 36-V-Setup schlagen, wenn dort die Akkus früh drosseln oder die Maschine ineffizient ist.

„Mehr Ah macht das Gerät stärker“

Mehr Ah macht es in erster Linie länger nutzbar. Dass es „stärker“ wirkt, passiert nur, wenn der größere Akku auch eine stabilere Stromabgabe hat oder das System mit dem kleinen Akku wegen Überhitzung früher drosselt.

„Akkus sind untereinander kompatibel, wenn die Voltzahl passt“

In der Regel nein. Akkus sind an Plattformen gebunden: Mechanik, Kontakte, Kommunikation zwischen Akku und Werkzeug. Selbst wenn die Spannung nominal gleich ist, heißt das nicht, dass du mischen kannst.

„Zwei Akkus im Gerät heißt doppelte Laufzeit“

Nicht automatisch. Bei vielen 2 x 18-V-Geräten werden die Akkus in Serie geschaltet, um die Spannung zu erhöhen. Du bekommst damit vor allem mehr Leistungspotenzial und oft bessere Effizienz. Die Laufzeit hängt vom Energieinhalt beider Akkus zusammen ab – und davon, wie viel Leistung das Gerät abruft.

Welche Akku-Strategie für dich sinnvoll ist

Wenn du pragmatisch einkaufen willst, gibt es drei typische Nutzerprofile – und jedes hat eine andere „richtige“ Antwort.

Der gelegentliche Heimwerker kommt mit einem 18-V-System, zwei Akkus (2,0 Ah und 4,0 oder 5,0 Ah) und einem normalen Ladegerät weit. Hier zählt Handlichkeit, und du willst nicht zu viel Geld im Akkuschrank binden.

Der ambitionierte Selbermacher, der regelmäßig sägt, schleift und draußen arbeitet, profitiert von mindestens zwei größeren Akkus (4,0 bis 8,0 Ah) plus Schnelllader. Damit wird Akkuwerkzeug wirklich kabelersetzend, ohne dass du ständig pausierst.

Der Gartenbesitzer mit viel Fläche (oder dichten Hecken) sollte früh prüfen, ob 36 V für Mäher, Bläser oder Kettensäge nicht der bessere Einstieg ist. Das ist teurer, spart aber Zeit – und Zeit ist bei Gartenarbeit oft der eigentliche Engpass.

Noch ein Wort zu Tests und Kennzahlen: Was du wirklich vergleichen kannst

Herstellerdaten sind gut, um grob zu sortieren. Für die Praxis sind aber drei Dinge am aussagekräftigsten: Wie stabil bleibt die Drehzahl unter Last, wie schnell regelt das Gerät bei Wärme herunter, und wie effizient nutzt es die Akkuenergie.

Genau deshalb schauen wir bei Produkttests nicht nur auf Volt und Ah, sondern darauf, was am Material passiert: Schnittbilder, Arbeitsfortschritt, Pausen durch Wärme oder Akkuwechsel. Wenn du solche Einordnungen magst, findest du sie auf https://basteln-bauen.de konsequent aus der Werkstatt- und Gartenperspektive.

Die kurze Faustregel, die du dir merken kannst

Wenn du nur eine Sache aus diesem Guide mitnimmst, dann diese: Volt hilft dir, die Geräteklasse einzuordnen. Ah hilft dir, deinen Arbeitsrhythmus zu planen. Ob ein Gerät „Druck“ hat, entscheidet das Gesamtsystem aus Akku, Motor und Elektronik.

Und wenn du beim nächsten Kauf zwischen „größerer Zahl“ und „passender Anwendung“ schwankst, nimm die Anwendung. Dein Projekt bedankt sich mit weniger Pausen, weniger Fluchen und einem Ergebnis, das nicht nach Kompromiss aussieht.

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