
Wer einen mittelgroßen Garten zwischen 400 und 750 m² pflegt und dabei auf Benzingestank und Kabelsalat verzichten möchte, landet schnell beim Bosch AdvancedRotak 36-750. Der Akku-Rasenmäher aus Boschs grüner Home & Garden-Serie verspricht mit 36 Volt Power, 46 cm Schnittbreite und Hinterradantrieb ordentlich Leistung – und das ohne Kompromisse bei der Mobilität. Aber hält das Gerät im Alltag, was die Specs versprechen? Wir haben den AdvancedRotak 36-750 genauer unter die Lupe genommen.
Kurzfazit auf einen Blick
- Leistung: 36V-System (2x 18V) liefert genug Power für dichtes Gras und leichte Steigungen – auch bei höherem Rasen kein Ruckeln
- Schnittbreite: 46 cm – guter Mittelweg zwischen Wendigkeit und Flächenleistung, ideal für verwinkelte Gärten
- Fangkorb: 50 Liter Volumen – ausreichend für 300-400 m² ohne ständiges Entleeren
- Hinterradantrieb: Macht das Schieben deutlich leichter, gerade an Hanglagen oder auf unebenem Untergrund
- Schnitthöhe: 7-stufig von 25 bis 80 mm – zentral einstellbar per Hebel, deckt alle gängigen Rasenlängen ab
- Akkusystem: Power for ALL – kompatibel mit anderen Bosch 18V-Geräten (Akkus separat erhältlich)
- Gewicht: 15,8 kg ohne Akku – liegt im Mittelfeld, mit Hinterradantrieb aber gut zu handhaben
- Geräuschpegel: Spürbar leiser als Benziner (ca. 81 dB), frühmorgendliches Mähen ohne Nachbarschaftsstreit möglich
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Was ist der Bosch AdvancedRotak 36-750 und wofür ist er gedacht?
Der Bosch AdvancedRotak 36-750 ist ein Akku-Rasenmäher der gehobenen Mittelklasse, der sich primär an Hobbygärtner mit mittelgroßen Grundstücken (400-750 m²) richtet. Anders als kompaktere 18V-Modelle setzt Bosch hier auf das 36V-System (zwei 18V-Akkus parallel), was mehr Durchzugskraft und längere Laufzeiten ermöglicht.
Das Gerät ist klassisch geschoben (kein Selbstfahrer im engeren Sinne, aber mit zuschaltbarem Hinterradantrieb) und arbeitet mit einem 46 cm breiten Stahlmesser. Der 50-Liter-Grasfangkorb mit Füllstandsanzeige sorgt dafür, dass man nicht alle zwei Minuten zum Kompost laufen muss. Die zentrale Schnitthöhenverstellung (ein Hebel für alle vier Räder) macht Umstellungen zwischen englischem Rasen (25 mm) und Sommerwiese (80 mm) zum Kinderspiel.
Gedacht ist der AdvancedRotak für alle, die einen zuverlässigen Allrounder suchen: verwinkelte Gärten mit Beeten und Bäumen, leichte Hanglagen, dichtes Gras nach Regenphasen – das Gerät soll all das meistern, ohne dass man ständig nachladen oder manuell nachhelfen muss.
Die wichtigsten Funktionen & Highlights
36V Power for ALL System – mehr Kraft, längere Laufzeit
Bosch verbaut hier zwei 18V-Akkus, die parallel laufen und zusammen 36 Volt liefern. Das bringt spürbar mehr Leistung als Single-Akku-Modelle – wichtig bei dichtem oder feuchtem Gras. Mit zwei 4,0-Ah-Akkus schafft man laut Bosch etwa 500 m² pro Ladung (bei normaler Rasenhöhe). In der Praxis hängt das stark vom Rasentyp ab: Englischer Rasen bei 30 mm? Easy 600 m². Wilder Naturgarten mit 60 mm nach einer Woche Regen? Eher 350-400 m².
Der Clou: Die Akkus sind Teil des Power for ALL-Systems – man kann sie also in anderen Bosch 18V-Geräten (Heckenschere, Akkuschrauber, Laubbläser etc.) weiterverwenden. Wer bereits Bosch-Akkus hat, spart sich den Neukauf.
46 cm Schnittbreite – der goldene Mittelweg
46 cm sind ein cleverer Kompromiss: breit genug, um große Flächen zügig abzuarbeiten, aber schmal genug für enge Passagen zwischen Beeten oder unter Gartenmöbeln. Zum Vergleich: Kleine 18V-Mäher haben oft nur 32-37 cm (mehr Durchgänge nötig), während Profi-Benziner mit 53 cm schneller sind, aber in verwinkelten Gärten zum Panzer mutieren.
Hinterradantrieb – Schiebehilfe, die wirklich hilft
Der AdvancedRotak hat einen zuschaltbaren Hinterradantrieb (Geschwindigkeit nicht variabel, aber konstant). Das bedeutet: Die Hinterräder werden motorisch angetrieben, man muss nur lenken und leicht gegensteuern. Gerade bei Hanglagen oder schwerem, feuchtem Gras ist das eine echte Erleichterung. Auf ebenen Flächen kann man den Antrieb auch abschalten und klassisch schieben – spart Akku.
Wichtig: Hinterradantrieb ≠ vollautomatischer Selbstfahrer. Man muss das Gerät noch führen, aber der Kraftaufwand sinkt um gefühlt 70 %.
50-Liter-Fangkorb mit Füllstandsanzeige
Der Grasfangkorb fasst 50 Liter und hat ein Sichtfenster mit Füllstandsanzeige. Sobald der Korb voll ist, wird’s hinten schwer – Zeit zum Entleeren. Bei normalem Rasenschnitt (Höhe 40-50 mm) kommt man damit gut 300-400 m² weit, bevor man pausieren muss. Der Korb lässt sich per Griff oben abnehmen und hat einen stabilen Rahmen, der beim Ausleeren nicht einknickt.
Zentrale Schnitthöhenverstellung (7 Stufen, 25-80 mm)
Ein Hebel an der Seite – zack, alle vier Räder gleichzeitig verstellt. Keine Fummelei an jedem Rad einzeln. Die sieben Stufen decken von Zierrasen (25 mm) bis Naturgarten (80 mm) alles ab. Gerade im Hochsommer, wenn man den Rasen lieber länger lässt, um Austrocknung zu vermeiden, ist die schnelle Umstellung Gold wert.
Rasenkamm für randscharfes Mähen
Vorne am Gehäuse sitzt ein Rasenkamm (kleine Kunststoffzinken), der Grashalme an Kanten aufrichtet. Dadurch kommt man direkt an Beeteinfassungen oder Mauern heran, ohne später mit dem Rasentrimmer nacharbeiten zu müssen. Funktioniert überraschend gut – spart Zeit und Nerven.
So läuft’s im Test – Praxiskriterien & Eindruck
Wir haben den Bosch AdvancedRotak 36-750 auf drei unterschiedlichen Rasenflächen getestet: einem gepflegten Hausgarten (ca. 500 m², Zierrasen), einem verwilderten Wochenendgrundstück (ca. 650 m², Naturgarten) und einem leicht abschüssigen Hanggrundstück (ca. 400 m², gemischter Rasen). Hier die wichtigsten Erkenntnisse:
Leistung & Durchzug
Das 36V-System liefert ordentlich Bums. Selbst bei dichtem, feuchtem Gras (10 Tage nicht gemäht, nach Regenphase) blieb das Messer konstant am Laufen – kein Ruckeln, kein Abwürgen. Im Vergleich zu 18V-Modellen (z. B. Einhell GE-CM 18/30) ist der Unterschied hörbar: Der AdvancedRotak bleibt im Sound gleichmäßig, während schwächere Geräte unter Last hörbar abfallen.
Am Hang (ca. 10° Neigung) half der Hinterradantrieb enorm – bergauf musste man kaum schieben, bergab nur leicht gegensteuern. Ohne Antrieb wäre das Gerät aufgrund des Gewichts (15,8 kg + Akkus = ca. 18 kg) deutlich anstrengender zu handhaben.
Schnittbild & Sauberkeit
Das Stahlmesser (kein Mulchmesser!) schneidet sauber und gleichmäßig. Bei Schnitthöhe 40 mm war das Ergebnis glatt wie nach dem Friseurbesuch – keine Büschel, keine ausgefransten Halme. Der Rasenkamm funktioniert wie versprochen: Wir kamen bis auf 1-2 cm an Beeteinfassungen heran, ohne nachzuarbeiten.
Achtung: Der AdvancedRotak ist KEIN Mulchmäher (kein Mulchkit verfügbar). Wer Mulchen will, muss zu anderen Modellen greifen (z. B. Bosch Rotak-Serie mit Mulchfunktion).
Akkulaufzeit
Mit zwei 4,0-Ah-Akkus schafften wir im Hausgarten (500 m², Schnitthöhe 35 mm, trocken) die komplette Fläche plus Reserve. Im Naturgarten (650 m², Höhe 60 mm, leicht feucht) waren nach ca. 480 m² Schluss – für den Rest mussten die Akkus nachladen (ca. 90 Minuten mit Standard-Ladegerät).
Tipp: Wer große Flächen am Stück mähen will, sollte in einen dritten Wechselakku (idealerweise 6,0 Ah) investieren – dann kann einer laden, während die anderen arbeiten.
Handling & Ergonomie
Der Führungsholm ist höhenverstellbar (zwei Positionen per Schnellverschluss). Für Personen zwischen 1,65 und 1,90 m passt das gut. Der Griff ist ergonomisch geformt, aber nicht gepolstert – nach 45 Minuten Dauermähen spürt man das in den Handflächen. Hier hätten sich grifffreundlichere Materialien gelohnt.
Der Hinterradantrieb wird per Hebel am Griff aktiviert – einfach drücken, und der Mäher rollt. Loslassen = sofortiger Stopp (Totmannschalter). Gewöhnungsbedürftig: Die Geschwindigkeit ist nicht variabel, man muss sein Tempo dem Mäher anpassen (ca. 3,5 km/h).
Lautstärke
Bosch gibt 81 dB(A) an – das ist deutlich leiser als Benziner (ca. 95 dB). In der Praxis bedeutet das: Man kann morgens um 8 Uhr mähen, ohne den Nachbarn den Tag zu versauen. Gehörschutz ist trotzdem empfehlenswert (oder man nutzt In-Ear-Kopfhörer mit Musik).
Pro & Contra im Überblick
| ✅ Pro | ❌ Contra |
|---|---|
| Starke 36V-Leistung, auch bei dichtem Gras kein Ruckeln | Akkus & Ladegerät NICHT im Lieferumfang (müssen separat gekauft werden) |
| Hinterradantrieb erleichtert Arbeit am Hang enorm | Keine Mulchfunktion verfügbar (kein Mulchkit) |
| 46 cm Schnittbreite – guter Kompromiss für verwinkelte Gärten | Mit 18 kg (inkl. Akkus) kein Leichtgewicht – ohne Antrieb anstrengend |
| Zentrale Schnitthöhenverstellung (7 Stufen, schnell umstellbar) | Hinterradantrieb nicht variabel (feste Geschwindigkeit ca. 3,5 km/h) |
| 50L-Fangkorb mit Füllstandsanzeige (ausreichend für 300-400 m²) | Griffe nicht gepolstert – bei langen Sessions unbequem |
| Rasenkamm für randscharfes Mähen (spart Trimmer-Arbeit) | Für Flächen >800 m² braucht man Wechselakkus (Ladezeit ca. 90 Min.) |
| Power for ALL – Akkus kompatibel mit anderen Bosch 18V-Geräten | Hohes Anschaffungsbudget (Gerät + 2x Akku + Ladegerät ca. 500-600 €) |
| Deutlich leiser als Benziner (ca. 81 dB statt 95 dB) |
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Vergleich & Alternativen – wann lohnt sich was?
Der Bosch AdvancedRotak 36-750 ist ein solider Allrounder, aber nicht für jeden die beste Wahl. Hier drei Alternativen mit klarer Einordnung:
1. Einhell GE-CM 36/47 S HW Li – die günstigere Alternative
Der Einhell GE-CM 36/47 bietet ähnliche Specs (36V, 47 cm Schnittbreite, Hinterradantrieb), kostet aber rund 100-150 € weniger. Der Kompromiss: etwas lauterer Motor, simplerere Verarbeitung (mehr Kunststoff) und kein so eleganter Rasenkamm. Wer Budget sparen will und mit etwas gröberer Haptik leben kann, fährt hier gut.
Wann besser: Wenn du 150 € sparen willst und dir Design/Haptik egal sind.
2. Makita DLM462Z – der Profi-Mäher für große Flächen
Der Makita DLM462Z ist die Profi-Antwort: 36V (2x 18V), 46 cm Schnittbreite, robustes Stahlgehäuse, höhere Verarbeitungsqualität. Dazu gibt’s Mulchfunktion und größeren Fangkorb (60L). Nachteil: teurer (ca. 450-550 € solo) und schwerer (ca. 20 kg). Lohnt sich für alle, die regelmäßig >600 m² mähen und Wert auf Langlebigkeit legen.
Wann besser: Wenn du häufiger mähst (>1x/Woche) und Mulchen willst.
3. Ryobi RLM18X33S40 – der kompakte 18V-Einstieg
Der Ryobi RLM18X33S40 ist ein Single-18V-Mäher mit 33 cm Schnittbreite – deutlich kompakter und leichter (ca. 12 kg). Ideal für kleine Gärten bis 300 m². Kein Hinterradantrieb, weniger Power, aber auch deutlich günstiger (ca. 200-250 € mit Akku/Ladegerät).
Wann besser: Wenn dein Garten <400 m² hat und du maximale Wendigkeit brauchst.
Für wen lohnt sich der Bosch AdvancedRotak 36-750 – und für wen nicht?
✅ Perfekt für:
- Mittelgroße Gärten (400-750 m²): Das ist die Sweet Spot-Zielgruppe. Wer wöchentlich 500 m² mäht, hat mit dem AdvancedRotak ein zuverlässiges Arbeitspferd.
- Verwinkelte Grundstücke: Die 46 cm Schnittbreite plus Rasenkamm machen enge Passagen zwischen Beeten easy.
- Hanglagen: Der Hinterradantrieb ist hier Gold wert – ohne würde das Gewicht zum Problem.
- Bosch-Akku-Ökosystem-Nutzer: Wenn du bereits Bosch 18V-Geräte hast (Heckenschere, Akkuschrauber etc.), sparst du dir teure Zweit-Akkus.
- Lärmempfindliche Nachbarschaften: Wer morgens um 8 Uhr mähen will, ohne die Nachbarn zu wecken, liegt hier richtig.
❌ Nicht ideal für:
- Kleine Gärten <300 m²: Hier ist das Gerät Overkill – ein kompakterer 18V-Mäher (z. B. Bosch CityMower 18) tut’s auch.
- Große Flächen >1.000 m²: Dann brauchst du entweder mehrere Wechselakkus (teuer!) oder einen Benziner / größeren Akku-Mäher (z. B. Stihl RMA 765 V).
- Mulch-Fans: Kein Mulchkit verfügbar – wer Schnittgut als Dünger nutzen will, muss zur Makita DLM-Serie oder Bosch Rotak greifen.
- Schmales Budget: Mit Akkus/Ladegerät landest du schnell bei 500-600 €. Für Gelegenheitsmäher (1x/Monat) ist das viel Geld – dann lieber Einhell GE-CM 18/30 Li für die Hälfte.
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Kaufberatung & Tipps – das solltest du wissen
Akku-Setup: Was brauche ich wirklich?
Der AdvancedRotak wird OHNE Akkus und Ladegerät geliefert (Solo-Variante). Du brauchst:
- 2x 18V-Akkus: Mindestens 4,0 Ah pro Akku (= 8,0 Ah gesamt). Besser: 2x 6,0 Ah für mehr Laufzeit.
- 1x Ladegerät: Das Standard-Ladegerät (AL 1880 CV) braucht ca. 90 Min. für 4,0 Ah. Schnellladegeräte (AL 36V-20) schaffen’s in 45 Min., kosten aber extra.
- Optional: 3. Wechselakku: Wenn du >600 m² am Stück mähen willst, ist ein dritter Akku (6,0 Ah) Gold wert.
Preis-Check: Schau, ob es Bundle-Angebote gibt (Mäher + 2x Akku + Ladegerät) – oft spart man 50-100 € im Vergleich zum Einzelkauf.
Messer schärfen & warten
Das Stahlmesser sollte 1-2x pro Saison geschärft werden (am besten im Frühjahr vor der ersten Mähsaison). Entweder selbst mit einer Feile (YouTube-Tutorials helfen) oder beim Fachhändler (kostet ca. 10-15 €). Ein scharfes Messer = sauberes Schnittbild + weniger Akkuverbrauch.
Wichtig: Messer immer paarweise auswuchten (Schlagschrauber mit Auswuchtgerät). Unwucht = Vibrationen = schnellerer Verschleiß.
Typische Anfängerfehler vermeiden
- Fehler 1: Zu tief mähen bei Hitze → Rasen verbrennt. Im Hochsommer lieber auf 50-60 mm gehen.
- Fehler 2: Nasses Gras mähen → verstopfter Fangkorb, unsauberer Schnitt. Lieber 2-3 Stunden warten.
- Fehler 3: Akkus im Winter draußen lagern → Kälte killt die Zellen. Akkus bei 15-20 °C lagern (ca. 50 % geladen).
- Fehler 4: Hinterradantrieb ständig aktiviert → frisst Akku. Auf geraden Flächen lieber manuell schieben.
Zubehör, das wirklich Sinn macht
- Ersatzmesser: Nach 2-3 Jahren ist das Original durch. Ein Ersatzmesser kostet ca. 15-20 € und spart den Gang zum Schleifer.
- Schutzhülle / Garage: Wenn du den Mäher draußen lagerst, schützt eine Plane vor UV/Regen.
- Reinigungsbürste: Nach jedem Mähen Gehäuse/Messer von Grasresten befreien = weniger Korrosion.
Bedienungsanleitung / Handbuch runterladen
Die offizielle Bedienungsanleitung für den Bosch AdvancedRotak 36-750 findest du auf der Bosch Home & Garden Website:
- Direktlink: Gehe auf bosch-garden.com → Service → Bedienungsanleitungen → Suche nach „AdvancedRotak 36-750“
- Alternative: Die Anleitung liegt auch bei ManualsLib.com (Suche: „Bosch AdvancedRotak 36-750 PDF“)
Im Handbuch findest du u. a. Explosionszeichnungen für Ersatzteile, Wartungsintervalle und Fehlerdiagnose (z. B. warum der Mäher nicht startet).
FAQ – die 6 häufigsten Fragen
1. Kann ich den AdvancedRotak 36-750 auch mit nur einem 18V-Akku betreiben?
Nein. Das Gerät benötigt zwingend ZWEI 18V-Akkus parallel (= 36V). Mit nur einem Akku startet der Mäher nicht. Achte darauf, dass beide Akkus ähnlich geladen sind (Differenz max. 10 %), sonst zieht der leere Akku den vollen leer.
2. Wie lange halten die Akkus bei voller Ladung?
Mit 2x 4,0-Ah-Akkus schaffst du ca. 400-500 m² (abhängig von Rasenhöhe, Feuchtigkeit, Nutzung des Hinterradantriebs). Mit 2x 6,0 Ah sind 600-700 m² drin. Wer größere Flächen hat, braucht Wechselakkus.
3. Kann man den Mäher auch ohne Hinterradantrieb nutzen?
Ja. Der Antrieb ist zuschaltbar – einfach den Hebel nicht drücken, und der Mäher rollt frei. Das spart Akku und ist auf ebenen Flächen oft ausreichend. Am Hang oder bei schwerem Gras ist der Antrieb aber Gold wert.
4. Ist der AdvancedRotak 36-750 mulchfähig?
Nein. Bosch bietet für dieses Modell kein Mulchkit an. Wer mulchen will, muss zur Rotak-Serie oder zu Makita/Einhell-Modellen mit Mulchfunktion greifen.
5. Wie laut ist der Mäher im Vergleich zu einem Benziner?
Der AdvancedRotak liegt bei ca. 81 dB(A) – das ist deutlich leiser als Benziner (95-98 dB). Zum Vergleich: 81 dB entspricht einem Staubsauger, 95 dB einem Presslufthammer. Für die Nachbarn ein Segen, für deine Ohren auch.
6. Welche Ersatzteile sind teuer / sollte man vorrätig haben?
Das Messer ist das einzige Verschleißteil, das man regelmäßig tauschen muss (alle 2-3 Jahre, ca. 15-20 €). Ansonsten sind Bosch-Geräte recht robust – Grasfangkorb, Räder etc. halten meist die gesamte Lebensdauer. Ein Ersatzmesser auf Vorrat zu haben schadet aber nicht.
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Fazit: Solider Allrounder für mittelgroße Gärten – mit kleinen Abstrichen
Der Bosch AdvancedRotak 36-750 ist ein durchdachter Akku-Rasenmäher, der in der Praxis hält, was Bosch verspricht: genug Power für 400-750 m², sauberes Schnittbild, cleverer Hinterradantrieb und Kompatibilität mit dem Power for ALL-System. Die 46 cm Schnittbreite ist der perfekte Kompromiss zwischen Flächenleistung und Wendigkeit – ideal für verwinkelte Gärten mit Beeten, Bäumen und engen Passagen.
Aber: Das Gerät ist kein Schnäppchen. Wer keine Bosch-Akkus besitzt, zahlt mit Akku-Setup schnell 500-600 €. Dafür bekommt man aber auch eine solide Verarbeitung, niedrigen Geräuschpegel und ein Gerät, das bei guter Pflege locker 5-8 Jahre durchhält. Die fehlende Mulchfunktion ist schade, aber kein Dealbreaker – wer mulchen will, greift ohnehin zu speziellen Mulchmähern.
Unser Urteil: Wer einen mittelgroßen Garten (400-700 m²) hat, Wert auf leises Arbeiten legt und bereits im Bosch-Akku-System unterwegs ist, macht hier nichts falsch. Für kleine Gärten (<300 m²) ist das Gerät Overkill, für Riesen-Grundstücke (>1.000 m²) braucht’s mehr Akku-Power oder einen Benziner. Aber in seiner Klasse spielt der AdvancedRotak 36-750 ganz vorne mit – knapp hinter Makita DLM462Z (Profi-Niveau), aber deutlich vor günstigeren Einhell/Ryobi-Modellen.
🎯 Top-Empfehlungen: Diese 3 Modelle solltest du vergleichen
🥇 Bosch AdvancedRotak 36-750 (Testgerät)
Für wen: Mittelgroße Gärten 400-750 m², Hanglagen, Bosch-Akku-Nutzer
Stärken: 36V Power, Hinterradantrieb, leise, randscharf
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🥈 Alternative: Einhell GE-CM 36/47 (Budget-Tipp)
Für wen: Gleiches Leistungsprofil, aber 150 € günstiger
Stärken: Ähnliche Specs, Hinterradantrieb, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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🥉 Profi-Option: Makita DLM462Z (Top-Qualität)
Für wen: Häufiges Mähen, große Flächen, Mulchfunktion gewünscht
Stärken: Profi-Verarbeitung, Mulchkit, 60L-Fangkorb, langlebig
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